24.01.2023 Vortrag und Diskussion: Völkische Siedler*innen – rechte Landnahme in Sachsen

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Völkische Siedler*innen – rechte Landnahme in Sachsen

Völkische Siedler*innen kaufen Höfe und Häuser in ländlichen Räumen, bilden nationalistische Gemeinschaften sowie soziale und wirtschaftliche Netzwerke aus. Sie versuchen im Gemeinwesen Fuß zu fassen und mischen sich in regionale Belange auf kultureller und politischer Ebene ein. Seit März 2020 richtet sich die Völkische Bewegung öffentlich mit einer überregionalen Kampagne an Familien und wirbt mit „Zusammenrücken in Mitteldeutschland“ ganz gezielt für ihr Siedlungsprojekt.

Ziel ist es vor allem, Rückzugsorte zu etablieren, um mit ihren Familien möglichst „ungestört“ leben zu können. Insbesondere in Mittelsachsen scheint sich ein neuer rechter Siedlungshotspot zu entwickeln. Trotz zahlreicher Medienberichte setzt sich die rechte Landnahme fort und beeinflusst das gesellschaftliche Klima.

Doch wie groß ist die Bewegung wirklich? Was genau macht die Völkische Bewegung aus? Welche Ideologie vertreten ihre Akteur*innen, welche Strategien und Ziele verfolgen sie? Und wie steht es tatsächlich um ihr Mobilisierungspotential?
Im Rahmen eines Vortrages möchten wir diese Fragen besprechen und im Anschluss darüber diskutieren, wie ein Umgang mit dem Phänomen aussehen könnte.

Referent*innen: Mobile Beratung, Kulturbüro Sachsen e.V.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit colorido e.V., dem Kulturbüro Sachsen e.V. sowie dem Projekt debunk der Amadeu Antonio Stiftung statt.

Wir freuen uns über Interessierte aus Vereinen, Organisationen und Verwaltung und alle, die sich entsprechend engagieren und informieren möchten.

24.01.2023, 18:30 Uhr in Plauen (Details werden noch bekannt gegeben)

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