Holocaust Gedenken am 27.01.2024 und Demonstration „Zusammen gegen Rechts“

/ Erinnerungsarbeit, Politische Bildung, Projekte

Was für ein Tag! Und schwer auszuhalten. Die Rede unseres Oberbürgermeisters war heute die Verhöhnung von Millionen Opfern. Warum diese unsägliche Hufeisentheorie vor den Gedenksteinen z. B. von Eugen Fritsch und Rudolf Hallmeyer. Das Hufeisen gehörte dort nicht hin und war eines OB mehr als unwürdig. Es ist nicht vergleichbar. Die Herausforderung für uns war, während der Kranzniederlegung still zu

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Absage Hörspaziergang 30.11.2023 – Nachholtermin 05.12.2023!

/ Erinnerungsarbeit, Projekte

Aufgrund eines Bombenfunds aus dem Zweiten Weltkrieg und vorsorglichen Evakuierungsmaßnahmen während der Beräumung muss die heutige Veranstaltung im Landratsamt leider abgesagt werden. Am 5. Dezember – zum 5. Türchen unseres Solidarischen Adventskalenders – wird diese Veranstaltung nachgeholt. An diesem Tag um 17 Uhr lädt die „Partnerschaft für Demokratie im Vogtlandkreis“ im Foyer des Landratsamtes die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ zu

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Rückblick 11.11.2023 Buchvorstellung „Geistliche im Konzentrationslager Sachsenburg“

/ Erinnerungsarbeit, Jüdische Kulturtage, Projekte

Musikalische Begleitung Jens Bühring Es war ein erfolgreicher Abschluss der Jüdischen Kulturtage im Vogtlandkreis. Wir haben uns über den Zuspruch zur Veranstaltung in unseren Räumen sehr gefreut. Es waren viele neue Gesichter dabei. Wir haben durch die Lesung mit Anna Schüler viele neue spannende Einblicke in das Thema bekommen, sehr niveauvoll von Jens Bühring begleitet mit Auszügen aus dem Liedgut

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Gedenken an die Novemberpogrome in Plauen

/ Erinnerungsarbeit, Projekte

Gedenken an die Reichspogromnacht 9./10. November 1938 Die heutig Kranzniederlegung an der Stelle der ehemaligen Synagoge in Plauen fand (wieder) eine deutliche Resonanz in der Bevölkerung. Es wurde erwähnt, dass im Vorfeld die Frage aufkam, ob man bei diesem Gedenken sicher ist. Diese Frage spiegelt den aktuellen Alltag jüdischer, israelischer Menschen wider. Die über die Dauer doch konstant von Unsicherheit,

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Rückblick zur Podiumsdiskussion „Lücke im Gedächtnis? Verdrängte Erinnerung? Plauens NS-Geschichte und die Gegenwart“

/ Erinnerungsarbeit, Jüdische Kulturtage, Projekte

Die Veranstaltung „Lücke im Gedächtnis? Verdrängte Erinnerung? – Plauens NS-Geschichte und die Gegenwart“ war sehr gut besucht und hat unsere Erwartungen übertroffen. Es bot sich die Möglichkeit dieses Thema anzupacken, das ist leider nicht ganz gelungen, aber es ist auch ein sehr komplexes Thema. Das Publikum war hell wach und hätte sicher noch viel länger diskutiert. Die Beiträge des Publikums waren

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Rückblick zur Ausstellungseröffnung „Auftakt des Terrors“

/ Erinnerungsarbeit, Jüdische Kulturtage, Projekte

1933 – 90 Jahre nach Machtübertragung an die Nationalsozialisten „Wir wollen diese Stadt – Plauen unter einem ganz bestimmten Gesichtspunkt betrachten, wir wollen die Spuren des Nationalsozialismus, seiner Täter aufdecken und Opfern gedenken.“ Unter dieser Motivation fand im März diesen Jahres in Plauen die Ausstellung „Einige waren Nachbarn – Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“ des United Staates Holocaust Memorial Museums statt

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Themenjahr „1933 – Wege in die Diktatur“ mit der Ausstellung „Auftakt des Terrors“ und Begleitprogramm

/ Erinnerungsarbeit, Jüdische Kulturtage, Projekte

Jahresthema in der „Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft mit dem Nationalsozialismus“ ist das Gedenken und Erinnern an 90 Jahre Machtübertragung an die Nationalsozialisten. Zahlreiche Veranstaltungen der Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft, darunter Ausstellungen, Vorträge, Gedenkfeiern, Führungen und Workshops, fokussieren auf die Ereignisse 1933 sowie deren Vor- und Nachgeschichte, die Wege in die Diktatur. Im Herbst richten wir nun als Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft gemeinsam den Blick

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Rückblick zum Zeitzeugenfestival vom 07.10.2023 auf Schloss Voigtsberg

/ Erinnerungsarbeit, Politische Bildung, Projekte

aus der Veranstaltungsreihe „Diktatur oder Demokratiewas ihr wollt!? oder was wollt ihr? – sprecht!“ Das Zeitzeugenfestival war klein, aber fein und hat erste Knoten gelöst.Wir brauchen mehr echte Auseinandersetzung wo sie möglich ist! Die einhellige Meinung der Besucher*innen des Zeitzeugenfestivals war – WIR MÜSSEN REDEN, unbedingt und viel mehr und uns gegenseitig nicht beschuldigen, sondern uns zuhören. Keiner von uns

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Rückblick Ausstellungseröffnung „Mut zur Lücke“ am 3. Oktober 2023

/ Erinnerungsarbeit, Politische Bildung, Projekte

aus der Veranstaltungsreihe „Diktatur oder Demokratie – was ihr wollt!? oder was wollt ihr? – sprecht!“ Die Wende, die Wiedervereinigung, die friedliche Revolution, die Freiheit, der Umbruch.Viele Geschichten brauchten und brauchen Zeit, verstummten, wurden verdrängt, vergessen oder fanden und entwickelten sich.Viele Gegensätze gab und gibt es.Nur die Sichtbarkeit gilt es immer auf den Prüfstand zu legen. Mit der Ausstellung „Mut

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Diktatur oder Demokratie – was ihr wollt!? oder was wollt ihr? – sprecht!

/ Erinnerungsarbeit, Politische Bildung, Projekte

„Diktatur oder Demokratie – was ihr wollt!? oder was wollt ihr? – sprecht!“ als wortwörtlich zu nehmender Einstieg in die  Veranstaltungsreihe. Unsere derzeitige Logik bewegt sich zwischen Tragik und/oder Komödie. Deshalb müssen wir ins Gespräch kommen, uns austauschen, vernetzen, aber eben auch Meinungen aushalten und stehen lassen. Unsere Welt wird zunehmend schwieriger. Erinnerungskultur in die Zukunft getragen, kann dazu beitragen,

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