Konzept

Leitgedanke:
„All different – all equal – Alle anders – alle gleich“

Frederick Willem de Klerk

Wir sind
Personen der Zivilgesellschaft der Stadt Plauen und des Vogtlandkreises, die bisher in verschiedenen Projekten teils zusammenarbeiteten bzw. in Bündnissen agierten.

Wir setzen uns gemeinsam ein
für eine humane Entwicklung und eine Gesellschaft der Toleranz, in der man ohne Angst verschieden sein kann.

Wir treten für demokratische Grundwerte ein,
die für eine Gesellschaft unverzichtbar sind.

Wir wünschen
uns eine Zusammenarbeit in einem Netzwerk mit allen Menschen, die demokratische Grundwerte akzeptieren. Wir wollen dafür ein neutraler Verein sein. Es wird sehr viel Wert auf Neutralität und Demokratie im gemeinsamen Handeln gelegt.

Wir wollen
ein Kooperationspartner sein und gemeinsam mit Menschen jeder Altersgruppe Projekte und Fortbildungen konzipieren und veranstalten.

 

Argumente

Für den Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist es wichtig, dass er sich nicht in der Reaktion auf Provokationen erschöpft. Notwendig ist die Schaffung eines gesamtgesellschaftlichen Klimas, in dem es keinen Raum mehr dafür gibt. Prävention und Aufklärung sind hierbei die wichtigsten Mittel.

Dabei sind folgende Gesichtspunkte für gemeinsames Handeln wichtig:
Toleranz
Um ein friedliches und tolerantes Miteinander in unserer Gesellschaft zu befördern, identifizieren wir aktuelle Problemlagen und bringen die handelnden Akteure in einem Netzwerk zusammen. Wir moderieren den Dialog der zivilgesellschaftlichen Partner und tragen damit aktiv zu deren Vernetzung bei. Denn wenn all jene, die den Begriff Toleranz durch ihre tägliche Arbeit mit Leben erfüllen, ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen, entstehen neue, zusätzliche Kräfte.

 

Integration
Gelungene Integration ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Demokratie und Toleranz in unserem Land.
Unsere Welt ist an so vielen Stellen im Unfrieden: Länder bedrohen einander, Gesellschaften sind gespalten. Das Trennende wird über das Gemeinsame gestellt. Aber muss das so sein? Und vor allem: Muss das so bleiben? Wo sind Wege, die zueinander führen anstatt in die Konfrontation? Wer traut sich, ganz neu zu denken?

All different – all equal – Alle anders – alle gleich

Gewaltfreiheit im gesellschaftlichen Zusammenleben ist eine wichtige Säule. Insofern ist Gewaltprävention als Querschnittsaufgabe eine Herausforderung, der wir uns als zentraler Ansprechpartner und Impulsgeber der Zivilgesellschaft stellen. Unser Know-how besteht vor allem darin, zivilgesellschaftliche Ansätze in ganzheitliche Lösungsstrategien zu integrieren. Wir identifizieren den bestehenden Handlungsbedarf und halten Ausschau nach geeigneten zivilgesellschaftlichen Ansätzen zur Gewaltprävention, um sie – soweit möglich – in regionale und thematische Kontexte zu übertragen.

Extremismus
Jede Form von Extremismus stellt eine Bedrohung für Demokratie und Toleranz in unserem Land dar. Im Bereich Aufklärung haben wir in den vergangenen Jahren in verschiedenen Organisationen und Bündnissen im Rahmen zahlreicher Projekte und der Unterstützung von Initiativen eine erfolgreiche Arbeit geleistet. Der Verein will damit eine aktive Rolle leisten bei der Koordinierung und Unterstützung geeigneter Partner zur Umsetzung von Maßnahmen gegen politisch motivierten Extremismus jedweder Form und zur Gewaltprävention.

Antisemitismus
Die Bekämpfung von stereotypen Vorurteilen und der oftmals latenten, aber auch offenen Feindschaft gegenüber Juden ist aufgrund der im Namen des deutschen Volkes begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine der herausragenden gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, zu deren Lösung wir aktiv beitragen wollen.